IP Telefonie

IP-Telefonie

Die Übermittlung von Sprache über ein Computernetzwerk mit Hilfe von IP-Protokollen.

Die Sprache wird hierbei in Pakete aufgeteilt und am Bestimungsort wieder zusammengefügt. Der Vorteil besteht darin, dass die Sprach- und auch die Datenkommunikation über ein einziges Netzwerk geführt werden.

Bei der IP Telefonie wird wie bei klassischer Telefonie akustische analoge Signale in elektrische Signale gewandelt.

Diese werden digitalisiert  und komprimiert in Datenpakete  übertragen. Die Übertragung der  umgewandelten Daten erfolgt in verschiedenen Protokollen.

Hier unterscheidet man zwischen Transport Protokollen (RTP) und Signalisierungsprotokollen. Der grundsätzliche Unterschied besteht darin, dass bei der IP bzw. VoIP-Telefonie keine dedizierten Leitungen verwendet wird. Die Qualität der Gesprächsübertragung ist stark von der Komprimierung und der Übertragungs- Laufzeit (Latenz) abhängig. Paketverluste und zu wenig Durchsatz in veralteten Infrastrukturen machen VoIP-Telefonie unmöglich.     

IP TelefonieDie IP-Telefonie gehört zu den am weitesten entwickelten Systemen moderner Telekommunikation. Sie basiert auf miteinander kommunizierenden Computersystemen und überträgt die Sprache in der Kommunikation digital von einem Gerät auf das andere. Ihren Anfang nahm die äußerst leistungsfähige und günstige IP-Telefonie in den Anfängen des Internets. Heute kann man über Dienste wie die VoIP-Applikation „Skype“ gratis und in bester Qualität IP-Telefonie nutzen.

Mit der Entstehung neuer ISDN Telefonanlagen in den 1980er Jahren entwickelte sich parallel auch die datenbasierte Kommunikation zwischen Computern. Gemeint ist das Internet, mit dem die Menschen heute weltweit ganz selbstverständlich leben.

Am Anfang war das Internet im Prinzip eine Vernetzung einiger EDV Geräte, die miteinander kommunizierten. Im weiteren Verlauf, also in den 1990er Jahren hatte sich das EDV-Netzwerk zu einem Internet-Boom mit angeschlossener .com-Blase entwickelt und war weltweit verbreitet. Mit dabei auch die Entwicklung der ISDN Telefonanlagen und der IP-Telefonie.

Letztere verlässt sich auf eben diese Kommunikation zwischen EDV-Geräten, was Computer ja letztendlich sind. Die Grundlage der Kommunikation zwischen ihnen ist das Internet-Protokoll – Eine Regelung darüber, wie Kommunikation zwischen Computern exakt stattfinden soll.

Die IP-Technologie weist Computern in Netzwerken einzelne Adressen zu und ermöglicht über das Routing die Kommunikation zwischen ihnen.

Die IP-Telefonie macht sich diese Netzfunktionen zu Nutzen und überträgt Sprachdaten über das Internet. Für die Verbindung durch IP-Telefonie kommen sowohl Computer als auch entsprechende Telefone und Handys, sowie klassische Telefone mit entsprechenden Adaptern in Frage.

Die Funktionsweise der IP-Telefonie unterscheidet sich zunächst gar nicht derart extrem von der klassischer TK-Anlagen: Bei der IP Telefonie werden wie bei klassischer Telefonie akustische analoge Signale in elektrische Signale gewandelt.

Diese werden digitalisiert  und komprimiert in Datenpakete übertragen. Die Übertragung der umgewandelten Daten erfolgt in verschiedenen Protokollen. Hier unterscheidet man zwischen Transport Protokollen (RTP) und Signalisierungsprotokollen.

Die Übermittlung von Sprache erfolgt über ein Computernetzwerk mit Hilfe von IP-Protokollen. Die Sprache wird hierbei in Pakete aufgeteilt und am Bestimungsort wieder zusammengefügt. Der Vorteil besteht darin, dass die Sprach- und auch die Datenkommunikation über ein einziges Netzwerk geführt werden.

Der grundsätzliche Unterschied besteht darin, dass bei der IP bzw. VoIP-Telefonie keine dedizierten Leitungen verwendet werden. Die Qualität der Gesprächsübertragung ist stark von der Komprimierung und der Übertragungs- Laufzeit (Latenz) abhängig. Paketverluste und zu wenig Durchsatz in veralteten Infrastrukturen machen VoIP-Telefonie unmöglich.

Der Durchsatz ist auch eine grundsätzliche Grundlage für die entscheidenden Qualitätsmerkmale der IP-Telefonie.

Im Gegensatz zu analogen TK-Systemen ist die IP-Telefonie deutlich rauschfreier und sauberer in der Gesprächsqualität. Zwischen den Technologien liegen schließlich Jahrzehnte der Entwicklung.

Damit die IP-Telefonie keiner übermäßigen zeitlichen Versetzung untersteht, wird jedoch eine entsprechende Übertragungsrate benötigt. Denn Die Spracheingabe, also die Worte des einen Gesprächspartners, muss vom Sender-Computer verpackt (Kompression) und vom Empfängercomputer wieder entpackt (Dekompression) werden.

Hierfür und für eine schnelle und direkte IP-Telefonie ist eine Bandbreite von mindestens 100 kbit/s nötig.  Die Zeit für das Verpacken der Daten bei der IP-Telefonie  wird als Latenz bezeichnet. Wenn die Latenz zu hoch wird, greift der sogenannte Jitter Buffer ein. Er verzögert den Dateneingang, sammelt alle zur Wiedergabe nötigen Datenpakete, um sie nach einer gewissen Ladezeit ununterbrochen wiederzugeben. Dieses Prinzip findet zum Beispiel auch im Internetfernsehen Anwendung.

Die IP-Telefonie hat also viele Vorteile. Einer der besten: Es ist gratis.