ISDN Nebenstellenanlage

Die (ISDN) Nebenstellenanlage

Eine Vermittlungseinrichtung  für Telefone im allgemeinen aktuellen Sprachgebrauch meist Telefonanlage genannt. Telefonvermittlungseinrichtungen kennen wir bereit seit den 30er Jahren. Nicht jede Nebenstellenanlage ist eine ISDN Nebenstellenanlage.

Hier wurden in großen Firmen schon mit sogenannten stöpseln Telefonverbindungen zwischen Telefon-Teilnehmern und Amtsleitungen oder auch als interne Telefonverbindung hergestellt.

Nebenstellenanlage

In den 70er Jahren gab es dann schon in Gestell Bauweise  Telefonanlagen. Diese waren mechanisch Diese frühe Art der Telefonanlagen wurde bis Ende der 70er Jahre betrieben. Anfang der 80er wurden diese nach und nach mit moderneren  digitalen Telefonsystemen ersetzt. Diese volldigitalen Telefonsysteme nahmen nur noch einen Bruchteil der Größe einer alten Nebenstellenanlage in Anspruch. Energiekosten, Geschwindigkeit und Komfortverbesserung waren  bahnbrechende Verbesserungen gegenüber der herkömmlichen TK-Anlagen.

ISDN Nebenstellenanlage

Die in den 80er Jahren erschienen TK-Systeme lösten die klassischen Telefonanlagen bzw. Nebenstellenanlagen in rasanter Geschwindigkeit ab. Sammelanschlüsse, Telefonkonferenzen Besetzanzeigen Kurzwahlen Teamtasten waren für die modernen ISDN-Telefonanlagen nun einfach realisierbar. Leistungsmerkmale wie Marken, Rufumleitung Röchelschaltung waren Standards geworden Telefonvermittlungsarbeitsplätze waren nun Telefonsysteme mit Bildschirmarbeitsplätzen.

Deutsche Telefonanlagen-Hersteller wie Siemens oder DeTeWe setzten auf TK-Systeme mit Nationalem ISDN Protokoll und kochten somit in Europa Ihr eigenes Protokoll Süppchen.

ISDN TK-System Hersteller vor allem in Frankreich trieben das DSS1 Protokoll ( Euro ISDN) voran. DSS1 (Digital Subscriber System No. 1) setzte sich am Ende auch gegen das von deutschen Unternehmen entwickelte 1TR6 Protokoll durch.  Die mehrfach verlängerte Gnadenfrist  für die Abschaltung des Nationalen ISDN (1TR6) verzögerte sich bis Ende 2006.